in der 6. und 7. Klasse

Um das 12. und 13. Lebensjahr erleben viele Eltern das deutliche Wachstum ihrer Kinder. Ungefähr gleichzeitig mit den gravierenden körperlichen Veränderung ist auch eine wesentlich kritische Haltung der Jugendlichen zu bemerken. Möglichst alles wird hinterfragt und zunächst gefühlsmäßig und leidenschaftlich beurteilt. Diese Polarisierung weckt bei den frühen Teenagern ein ganz neues Interesse an unserer vielfältigen Außenwelt. Sie möchten die Welt begreifen und verstehen. Deshalb werden ab der 6. Klasse auch naturwissenschaftliche Epochen unterrichtet, zunächst die Gesteinskunde (Mineralogie) und die Himmelskunde (Astronomie), dann auch die Physik. In diesen Epochen werden die Schüler angeregt, durch eigene Beobachtungen und Empfindungen in die Naturwissenschaft vorzudringen. Fertige Ergebnisse oder Erklärungen durch Erwachsene, aus Büchern oder aus dem Internet werden deshalb möglichst vermieden. Ein „So ist die Welt“ würde individuellen Erfahrungen oder Aneignungen naturwissenschaftlicher Grundkenntnisse entgegenstehen.