„Halte dein Herz warm, dies ist das einzige Mittel, um sich nicht von einander zu entfremden, auch wenn die Meinungen auseinander gehen“

Bild: Ita WegmanDie Ärztin Dr. Ita Wegman (1876-1943) war enge Mitarbeiterin und eine der wichtigsten Vertrauten von Rudolf Steiner. Schon als junge Frau entwickelte sie neue Massagen.

In Arlesheim bei Basel gründete Ita Wegman ein privates therapeutisches Institut, die heutige „Ita Wegman Klinik“. Unter ihrer Leitung entwickelte sich daraus das Zentrum der anthroposophischen medizinischen Forschung. Neu war, dass die einzelnen detaillierten Lebenswege und Lebenssorgen der Patienten im Vordergrund standen. Im regen Austausch mit der charismatischen Institutsleiterin und unter der spirituellen Begleitung Steiners wurden hier viele neue Therapien und Präparate entwickelt.

Für Kinder und jugendliche Patienten mit Entwicklungsstörungen gründete Ita Wegman 1922 den „Sonnenhof“. Dieses Heim für ‚seelenpflegebedürftige Kinder‘ wurde zum Vorbild vieler neuer Gründungen.

Als Leiterin der ‚Medizinischen Sektion‘ und auch später begleitete und betreute sie unermüdlich die heilpädagogische Bewegung in Europa. Unter ihrem tatkräftigen Rat entstanden bis zum Kriegsausbruch 1939 zweiundzwanzig Heime sowie eine Schwesternschule.

Für die Lehrer an unserer bewusst nach ihr benannten Schule bleibt Ita Wegman inspirierendes Vorbild. Kollegen betonen ganz unterschiedliche Wesenszüge dieser Pionierin der Heilpädagogik, dieser Lehrerin, Forscherin und Medizinerin, dieser Frau, Menschenfreundin und Anthroposophin. Fasziniert sind alle von ihrer Tatkraft, ihrer unbedingten Neugier und Liebe gegenüber jedem Einzelnen.

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